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Warum? - von Rebekka | Christlicher Poetry Slam

Warum?
 
 
Was läuft hier eigentlich schief?
Was ist passiert,
dass ein Kind seine Mutter verliert.
Dass Väter, ohne Aussicht jemals heimzukehren,
mit Waffen bedeckt in den Krieg marschieren.
Dass tausende Menschen wegen einem Virus sterben,
so langsam alles auseinanderbricht,
und am Ende stehen wir nur noch vor einem Berg aus Scherben.
 
Warum tut Gott nichts dagegen,
warum beendet er nicht das Elend,
warum gibt es überall so viel Leid?
Was wäre, herrschte auf der ganzen Welt pure Gerechtigkeit.
Wie wäre eine Welt voller Friede,
gäb es kein Leid, kein Hunger, keine Kriege.
Wäre die ganze Welt perfekt.
 
Stell dir vor, du hast keine Sorgen.
Das Militär ist unnötig geworden,
und Krankenhäuser können schließen.
Gefängnisse braucht es nicht,
und die Polizei hat keine Pflicht.
Diese Welt wäre wunderschön und perfekt.
 
Aber in so einer Welt,
würdest du Gott da noch brauchen?
Wie schnell würden Menschen ihn vergessen,
denn es gäb kein Leid mehr, jeder hätte genug zu essen.
In welchen Situationen schreist du Gott an,
wenn es dir gut geht,
oder wenn alles zu viel wird, niemand mehr kann.
Selbst wenn du es schaffst, dein ganzes Leben lang ihm zu vertrauen,
wie lang würden deine Kinder zu ihm schauen?
Wie lang würde noch irgendjemand an ihn glauben?
Wer würde ihn denn brauchen?
Denn wie schnell vergessen Menschen ihren Gott,
Menschen, die durch geteilte Meere laufen,
für die Wasser aus Felsen rinnt
und für die Gott drei Tage Finsternis über die Welt bringt.
 
Aber schlussendlich gibt es sowieso keine perfekte Welt,
es gibt Kriege und Leid,
und würde er alles Böse entfernen,
wie sollte er sich da entscheiden?
Klar, der Mörder muss weg, aber wir dürfen bleiben,
denn wir sind doch Menschen, die in seiner Nähe bleiben,
Schafe, die auf seinen Wiesen weiden,
und unsere einzige Sünde besteht darin, mal zu lügen oder unsere Liebsten zu beleidigen.
Aber das ist ja nicht halb so schlimm,
wir haben ja niemanden umgebracht,
keinen Laden ausgeraubt,
und auch keinen Krieg entfacht.
Und trotzdem ist es Sünde, die uns von Gott trennt.
Und löschte er alles Böse einfach aus,
dann bin ich sicher, dann träf es uns auch.
 
Und sollte er oben als Richter stehen,
und schaut runter, würde er doch nur seine Kinder sehen.
Wie soll er da einer Tochter verzeihen
und einer anderen nicht.
Und hätte sie noch so die schlimmste Sünde begangen, die es auf dieser Welt gibt.
Warum sollte er mich als sein Kind retten, sie aber nicht.
Denn sie ist genauso seine Tochter, genauso sein Kind.
Seine Liebe gehört mir genauso wie ihr.
 
 
 
 
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Poetry Slam ist geschrieben von Rebekka ( IG: @rebekka.glr)
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